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26. Oktober um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) Gitarrenkonzert Attila Vural


Attila Vurals Musik klingt wie ein grosser Koffer voller Ferienerinnerungen – doch es sind keine hippen Städte-Kurztrips oder mondscheinschwangeren Segeltörns, die der 1972 geborene Zürcher Gitarrist mit seinen Tönen nachzeichnet. Vielmehr sind es Reisen der offenen Ohren und der suchenden Augen, auf denen sich der Musiker inspirieren lässt von südamerikanisch angehauchten Rhythmen, dem Jazz entlehnten Tonfolgen und Motiven, sowie erdverbunden poppigen Melodien.
Seit seinen ersten Kompositionen, die in die frühen
neunziger Jahre zurückreichen, zeichnet sich Attila Vurals Musik durch diese kreative Mischung verschiedener Einflüsse aus, die in seinen eigenen Interpretationen die eigenständige Handschrift erkennen lassen. Angeregt durch Dominic Millers CD «First Touch», widmet sich Attila Vural seit 1997 zunehmend und seit zehn Jahren ausschliesslich der Solo-Gitarre, die er sowohl in 6-saitiger und 12-saitiger Version, als auch neuerdings in einer 14-saitigen Spezialanfertigung in Form einer Mandolinen/Dobro-Kombination (Gitarrenbauer: Mitgel Noldin) spielt. Sein unverkennbarer Stil, der eine perkussiv gespielte Gitarre mit subtilen klassischen Saitenklängen vereint und dabei gänzlich ohne zusätzliche Effekte auskommt, ist in musikalischer und technischer Hinsicht unüberhörbar durch das Schaffen des deutschen Gitarristen Claus Boesser-Ferrari beeinflusst. Daneben erhielt Vural aber auch wichtige Impulse durch die experimentellen Variationen des Gitarristen Andy Summers (Police).
Attila Vurals Spiel lädt ein, ihm auf seinen Klangreisen in die weite Welt musikalischer Begegnungen zu folgen.Dazu stehen mittlerweile zehn Solo-CD’s bereit – «A Handful of Thoughts» (2004), «Painting a Reverie» (2007), «Some Place of Sounding» (2009), «the Last Laugh» (2010), «Something Plays Like a Child» (2012), «According Outside my Room» (2014), «Moonbeams Rise as Quavers» (2015), «Another Strumming in the Blue» (2016), «With Dom at the Meeting Point - A Tribute to Dominic Miller» (2016) und ganz aktuell «the Tenth Hour of Delight» (2017), – bei vielen Gelegenheiten ist Vurals perkussive Gitarre aber auch live zu hören. Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ebenso in den USA, an der European Acoustic Guitar Night im Teatro Goethe-Institut in Rom, am Internationalen Gitarrenfestival «Open Strings» in Osnabrück und an den Internationalen Neuöttinger Gitarrentage zeugen von einer umfangreichen Konzerttätigkeit. Unter anderem vertonte er als live Soundtrack die Stummfilme «Der letzte Mann» und «Nosferatu» von Friedrich Murnau an der Musikfestwoche in Winterthur (CH) und am Neisse Film Festival in Görlitz (D).
Ob auf Tonträger oder auf der Bühne: Wer mit Attila Vural die Reise antritt, wird Orte aufsuchen, die zu entdecken man einer Solo-Gitarre gar nicht zutrauen würde.

12. Dezember um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) Vorweihnachtliche Lesung mit Manfred Fock


In „Wildschwein ante Portas” erzählt in vier
unglaublichen Geschichten der „Kultautor der
Gartenzwerg-Trilogie“ (Stuttgarter
Nachrichten) wie ein Wildschwein an
Heiligabend Familie Schmidinger in deren
Wohnzimmer „besucht”. Eine Kuh fliegt –
befördert durch ein stählernes Überlandtier
namens ICE – durch die Lüfte. Ein
Semmelknödel geht mit einem Meisenknödel
eine unheilige Allianz ein und Bahnhofs-
vorsteher Friedhelm Kannengießer weiß lange
im Voraus, wann in Beislbullach sich die Bahnschranke öffnet und schließt. Hintergründig-grotesk, mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors für Ungläubige (aber auch Wissende) präsentiert Manfred Fock hier eine vorweihnachtliche Lesung der ganz besonderen Art.
Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Mara Vieider (Zither) von der Musikhochschule München.
Manfred Fock, (auch: Dr. Fridolin Fox, Anton Hechler, Amadeus Alco, Prof. Alfonso Kotzpickel, Prof. Albert Schmetterding) ist in München geboren und lebt im Landkreis Fürstenfeldbruck. In den Siebzigern bis Anfang der achtziger Jahre arbeitete er im Trikont-Verlag und half mit beim Aufbau der taz-Regionalredaktion München. Nach einem abgebrochenen Journalismus-Volontariat studierte er Sozialpädagogik. Seit 1985 arbeitet er als Dipl. Sozialpädagoge (FH) im Bereich der Straffälligenhilfe und des Täter-Opfer Ausgleichs als Mediator in Strafsachen. Zusätzlich absolvierte er einen zweijährigen Unterricht bei Prof. Horst Schwarzer (Richard Strauß Konservatorium) in Rezitation und Vortrag.
Hier noch einige Infos zum künstlerischen Werdegang von Manfred Fock:
1981/82 Teilnahme an den Kurzfilmtagen in München (Filmmuseum/Stadtmuseum) mit zwei ausgezeichneten Kurzfilmen (Titel: Betonfieber; Die Offenbarung).
1987: Gründung des Fangorn Verlages (in Funktion als Herausgeber und Autor als Dr. Fridolin Fox mit: Der Schoaß im Hirn). Über 20 Jahre Herausgeber der kleinsten satirischen Fußballzeitung der Welt, dem Fangorner Sportkurier.
Erste Erfolge mit Sachbüchern über den Fußballsport wie Jugendfußball gestern - und heute? 1994. (u.a. mit Uwe Seeler, Hans-Georg Schwarzenbeck, Rainer Bonhof, Herbert Erhardt) und Der Schiedsrichter im Fußballsport im Jahre 1996 (u.a. mit Dr. Markus Merk, Günther Koch, Rainer Moritz, Desmond Morris) sowie Satiren und Theaterstücken (zusammengefasst in Die Weissagungen des Anton Hechler im Jahre 1999) über den Fußballsport. Im Jahre 1996 setzte Manfred Fock mit Der letzte Spieltag der Meistermannschaft des TSV München von 1860 ein „literarisches Denkmal“.
Romane: Pohlschröder fährt S-Bahn (2000) und Der Adler von Oberrichtbach (2006). In den Jahren 2003 bis 2005 die Gartenzwerg-Trilogie und im Jahr 2008 das Buch Freibier für Schnecken. Es folgte die Komödie Braune Adler fliegen nicht (2010; veröffentlicht 2011) und das Buch Laich am Teich (2012). Weitere Veröffentlichungen und Beiträge im Mitteldeutschen Verlag (Herr der Regeln) und in Tageszeitungen.

22. November um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
Bierig
- Musikkabarett mit Harald Helfrich und Ozzy Thompson -


Bayern – das ist unvergleichliche Natur, Kunst, Geschichte, Tradition und deftiges Essen. Doch was wäre der Bayer ohne sein Bier? Schauspieler und Kabarettist Harald Helfrich führt sein Publikum als gestandenes, bayerisches Mannsbild in seinem Programm „Bierig!“ durch die bayerische Braukunst.
Gemeinsam mit seiner kongenialen Partnerin, Musikerin und
Schauspielerin Ozzy Thompson, widmen sie sich in ihrem
Musikkabarett auf humorvolle Weise dem bayerischen
Grundnahrungsmittel. Die beiden bieten eine hochmusikalische
Fahrt durch die Geschichte des Biers - vom Reinheitsgebot bis
zum Einkehrschwung, vom Wiesnlied bis zur Preißnmaß, von
der Sperrstunde bis zur Weißwurscht. Mit viel Humor ziehen
sich die beiden auch immer wieder gegenseitig durch den
Kakao, ehe sie mit wunderbar harmonierenden Stimmen ihre
Lieder anstimmen, sei es Blues, Mittelalterballade oder Partykracher. Bayrisch-traditionell, augenzwinkernd-gscheidhaferlnd und immer hochmusikalisch – das ist „Bierig!“
Harald Helfrich ist seit vielen Jahren eine feste Größe auf bayerischen Bühnen und im Fernsehen. Viele kennen ihn als Metzger Daniel in der BR-Erfolgsserie „Dahoam is Dahoam“. Seit bald zwei Jahrzehnten ist er auch bei anderen Gelegenheiten immer wieder im Fernsehen zu erleben, etwa in der Sitcom „Spezlwirtschaft“, im „Komödienstadl“ oder auch im „Chiemgauer Volkstheater“, das sein Vater Bernd Helfrich betreibt.
Ozzy Thompson steht seit ihrer Kindheit als Musikerin auf der Bühne. Die ausgebildete Vollblutmusikerin mit ihrer bestechenden Bühnenpräsenz spielt nicht nur in diversen Musikprojekten, sie ist auch als Schauspielerin erfolgreich.
In „Bierig“ bringen sie ihre schauspielerischen und musikalischen Talente zusammen, garniert mit einer großen Portion Humor.