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17. Mai um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
„Der Herr Karl” von Helmut Qualtinger
neu interpretiert durch Fritz Scheuermann und Josef Mittermayer


Viele Zuschauer kennen Fritz Scheuermann aus Kabarett- und Theaterprogrammen oder aus TV-Serien wie Rosenheim-Cops oder „Dahoam is Dahoam“. Immer wieder gibt er vielfarbigen Charakteren auch in Spielfilmen ein Gesicht und haucht ihnen Seele ein. Unter der Regie von Marlene Beck spielt er den Herrn Karl, Helmut Qualtingers legendäre Wiener Kanaille. Der „Herr Karl“ erzählt einem „jungen Menschen“, dem Zuschauer, seine Lebensgeschichte, während er bei der Arbeit im Lager eines Feinkostgeschäftes sitzt. Dabei entpuppt sich der Erzähler zunehmend als opportunistischer Mitläufer aus dem kleinbürgerlichen Milieu, der sich im wechselhaften Gang der österreichischen Geschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ende der Besatzungszeit in den 1950er Jahren durchs Leben manövriert hat. Der „Herr Karl“, wie er von Fritz Scheuermann interpretiert wird, ist eigentlich kein Grantler des altproletarischen Formates mehr, sondern ein behutsam an die heutige Zeit angepasster Schlipsträger. Und damit suggeriert dieser Karl den sich stets durchlavierenden Anzugträger modernen Zuschnitts als Prototyp des immergültigen Spießers, sozusagen als Versuch einer Verschiebung ins Heute.
Josef Mittermayer ordnet in der Figur eines Requisiteurs, der die Bühne für den Herrn Karl bereitet, den „Herrn Karl“ in die heutige Zeit ein, spannt einen Bogen zwischen der Vergangenheit und heutigen Ereignissen und zeigt, dass manche Dinge sich leider seit jener Zeit nicht geändert haben. Ein Stück, das aktueller ist denn je.

26. Juli um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) Blues mit Ignaz Netzer
„GROSSMEISTER DES KLASSISCHEN BLUES"(JAZZ PODIUM)
„BLUESMAGIER" (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)
„WELTKLASSENIVEAU" (SÜDKURIER)
„DER SCHWÄRZESTE WEISSE DEUTSCHLANDS"(SAANER ANZEIGER, CH)


Ignaz Netzer arbeitete ursprünglich neben seiner
musikalischen Tätigkeit als Buchhändler,
Schulungsleiter in der freien Wirtschaft und
unterrichtete 12 Jahre an einer staatlichen
Realschule. Studium der Fächer Germanistik,
Geschichte und Politik. Staatsexamen in Freiburg
und Heidelberg. Seit 2001 ist er Profimusiker.
Als Kind bekam er klassischen Gitarrenunterricht,
den er auch nicht unterbrach, als er als junger
Teenager anlässlich einer Radiosendung den Blues
entdeckte. Mitte der siebziger Jahre gewann Ignaz
Netzer den Nachwuchswettbewerb beim
Bregenzer Folk Festival, und bekam so die
Möglichkeit, erstmals vor Tausenden von Menschen auf der großen Bühne zu musizieren. In diesem Zusammenhang spielte er mit Derroll Adams und Colin Wilkie. Nachdem er Alexis Korner getroffen hatte, der einen maßgeblichen Einfluss auf ihn ausübte, traf er um 1978 den englischen Bluesbarden Gerry Lockran, mit welchem er durch Deutschland, Holland und Belgien tourte. Zur 3sat–Sendung „Concerto Massimo“, einer 24stündigen TV-Dokumentation zur Geschichte des Jazz wurde Ignaz Netzer als Experte für den Blues eingeladen. Dort traf er auf Barbara Dennerlein, mit der er bald eine CD „Drowning In The Blues“ aufnahm. Bis heute spielt das Trio mit Thomas Scheytt mit der eigenwilligen Besetzung Gesang, Hammond B3, Piano, Gitarre und Mundharmonika. Regelmäßig arbeitete Netzer auch mit der US-amerikanischen Blues- und Jazzsängerin Jeanne Carroll bis zu ihrem Tod im Jahr 2011.
Mit Christian Rannenberg formierten sie das Basic Blues Trio. Konzerte bei Festivals erfolgten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und Luxemburg. Eine Live-CD des Trios erschien 2005. Mit dem Hochschuldozenten der Uni Stuttgart für Jazzgitarre und Harmonielehre Werner Acker hat er seit vielen Jahren ein genreübergreifendes Gitarrenduo Geschichten mit Saitenzauber.
2015 erschien Netzers CD „When The Music Is Over“ mit ausschließlich eigenen Songs.
Seit vielen Jahren pflegt Netzer auch seine Solokarriere und den damit verbundenen engen Kontakt zum Publikum. 2015 gewann er den German Blues Award. Seine neue Solo-CD ist nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Ignaz Netzer lebt heute in einer Wohngemeinschaft mit 5 Katzen im beschaulichen hohenlohischen Städtchen Neuenstein. Neben seiner Konzerttätigkeit und Arbeit als Komponist ist er künstlerischer Leiter mehrerer Veranstaltungsreihen. Regelmässig gibt der Experte für Vintage-Gitarren auch Workshops für Bluesgitarre.

14. Juni um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)

OMNITHA


Eine atemberaubende Präsenz...
Wenn Musik eine Seele hat, dann kommt sie hier
zum Ausdruck. Omnitah, die schwedische Singer/ Songwriterin mit ungarischen Wurzeln, malt mit
ihren Stücken musikalische Kostbarkeiten auf die akustische Leinwand. Ihre klare, mal rauchige
Stimme duelliert sich während eines Konzertes
mit ihrer ebenso ausdrucksstarken
Klaviervirtuosität, verbunden mit einfühlsamen
Texten aus ihrer Feder. So schlüpft sie mühelos
und elegant in sämtliche Rollen derer sie sich in
ihren Kompositionen annimmt. Ihre Vier- Oktavenstimme erlaubt es ihr bis in die höchsten Sopranshären vorzudringen, wenngleich sie den überwiegenden Teil ihres Programms mit ihrer warmen Altstimme zelebriert.
Die Karriere der in Schweden geborenen und in
Süddeutschland lebenden Künstlerin begann als
klassische Violinistin und Pianistin. Bereits im zarten
Alter von drei Jahren begann Omnitah Geige und
Klavier zu spielen. Mit vier Jahren stand sie erstmals auf
einer Bühne und mit 17 Jahren zog sie von Schweden nach Salzburg, um am dortigen Mozarteum zu studieren.
Die neunte Studio CD „Seelenstaub“ ist der Kern des aktuellen Programms. Aber auch Stücke aus der letzten Dekade dürfen bei dieser Tournee nicht fehlen. So präsentiert Omnitah ein buntes Kaleidoskop und gibt den Blick frei auf Pop-, Rock-, Jazz und Souleinflüsse, die sie in einer ebenso bezaubernden wie geradlinigen musikalischen Melange serviert.
Omnitah sang und spielte bereits für namhafte Künstler wie: Xavier Naidoo, Mic Donet, Yvonne Catterfeld, Curse, Vaya con Dios und Ingrid Peters um nur einige zu nennen. Für Walt Disney-Produktionen wird sie regelmäßig als Sängerin gebucht - unter anderem bei Kinohits wie "Bolt", "Die Eiskönigin", "Annie", "Die Muppets", "Küss den Frosch", "Djungelbuch 2" oder auch für die bekannte TV-Serie "Phineas und Ferb".
Tourdaten und weitere Informationen unter: www.omnitah.com

SOMMERPAUSE im AUGUST und SEPTEMBER!!

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